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Mitarbeiterführung

Kompass zum Ziel

Immer mehr Unternehmen nutzen die Managementmethode der Indirekten Steuerung. Dabei führen Vorgesetzte über Ziele. Für die Zielerreichung übernehmen Beschäftigte mehr Eigenverantwortung und haben bestenfalls einen großen Freiraum für ihre Handlungen und Entscheidungen. Allerdings besteht bei schlecht gesetzten Zielen ein hohes Risiko, dass Beschäftigte ihre Gesundheit gefährden, um die Zielvorgabe zu erfüllen. Mit diesen Maßnahmen können Arbeitgeber das Führungsprinzip sicherer anwenden.

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Klares Ziel
Vorgegebene Zahlen für Erträge oder Verkaufsabschlüsse sind typische Zielformulierungen der Indirekten Steuerung. Wenn Beschäftigte befürchten, diese Ziele zu verfehlen, reagieren sie womöglich mit Verhaltensweisen, die ihre Gesundheit gefährden, zum Beispiel Ausdehnung der Arbeitszeit, Verzicht auf Urlaub oder vermehrter Substanzkonsum zur Steigerung der Arbeitsleistung. Indem Arbeitgeber erreichbare Ziele setzen, können sie ihre Beschäftigten vor Selbstgefährdung schützen.

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Flexibler Kurs
Falls Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, ihre Zielvorgaben zu erfüllen, sollten sie die Möglichkeit haben, diese gemeinsam mit der Führungskraft zu überprüfen und flexibel anzupassen. Generell ist es empfehlenswert, Ziele nicht einseitig vorzugeben, sondern gemeinsam mit den Beschäftigten realistisch festzulegen.

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Geringer Ballast
Oft werden Zielvorgaben der Indirekten Steuerung mit der vorgeschriebenen Nutzung von Controlling-Systemen gekoppelt, das heißt: Beschäftigte müssen in festgelegten Zeitintervallen Rückmeldungen zum Zielerreichungsgrad und zur Erfüllung bestimmter Kennzahlen an ihre Vorgesetzten übermitteln. Um Mitarbeiter nicht unnötig durch bürokratischen Mehraufwand zu belasten, sollten diese Meldepflichten auf ein erforderliches Maß begrenzt werden.

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Gesunde Ankunft
Mit Seminaren, Gesundheitstagen und anderen Unterstützungsangeboten können Arbeitgeber Beschäftigte für Selbstgefährdungen sensibilisieren, ihre Gesundheitskompetenz erhöhen und Informationen zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit vermitteln. Führungskräfte sollten ihrem Mitarbeiterteam bewusst machen, dass eventuell vereinbarte Boni auf keinen Fall auf Kosten der persönlichen Gesundheit erlangt werden dürfen.

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Starke Partner
Gemeinsam mit Wissenschaftlern, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und anderen Partnern hat die VBG die Initiative „Mitdenken 4.0“ ins Leben gerufen. Die Projektpartner untersuchen neue Arbeitsmodelle in verschiedenen Branchen, insbesondere in der Büro- und Wissensarbeit. Eines der Forschungsgebiete ist die Indirekte Steuerung. Ziel ist es, den Unternehmen Handlungshilfen für die betriebliche Praxis zur Verfügung zu stellen.

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MEHR ZUM THEMA:
Das Präventionsprojekt „Mitdenken 4.0“ präsentiert Forschungsergebnisse zu Auswirkungen der Indirekten Steuerung: www.vbg.de/indirektesteuerung

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