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Basiswissen VBG

Partner für alle Fälle

Mitgliedsunternehmen erhalten von der VBG Rat und Hilfe in allen Fragen der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Für acht exemplarische Probleme von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern nennen wir hier unsere Ansprechpartner und Lösungen.

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Meine Mitarbeiterin hat einen Arbeitsunfall. Was muss ich tun?

Der Arbeitgeber erstellt die Unfallanzeige online. Für eventuelle Fragen ist die Bezirksverwaltung zuständig. Die Betroffene sucht den Durchgangsarzt (D-Arzt) auf. Dieser erstellt die Diagnose, übernimmt die Erstversorgung und überweist zur Weiterbehandlung an einen geeigneten Facharzt. Bei schweren Fällen kommt der Betroffene ins BG-Klinikum. Die VBG schaltet ihre Reha-Managerin oder ihren Reha-Manager ein. Der Reha-Manager betreut den Versicherten bis zur erfolgreichen Wiedereingliederung am Arbeitsplatz. Die VBG übernimmt die Kosten der medizinischen Rehabilitation und beruflichen Wiedereingliederung.

Arbeitsunfall online melden:
www.vbg.de/unfall-melden

Wie kann ich Mitarbeiter an mein Unternehmen binden?

Bei Bedarf empfehlen Arbeitspsychologen der VBG Maßnahmen für gute Arbeitsbedingungen und eine gesunde Unternehmenskultur. Zum Beispiel beraten sie zu Themen wie Work-Life-Balance, Erreichbarkeit oder mobile Arbeit. Klare Regelungen zum Dienste-tauschen, zum Überstundenausgleich, zur Nutzung des Homeoffice, zu Zeiten der Erreichbarkeit und zur Dokumentation von mobiler Arbeit wirken sich positiv auf die Zufriedenheit der Beschäftigten aus. Die VBG-Prävention berät bei der Einrichtung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM). BEM hilft dem Arbeitgeber, Beschäftigte, die länger krank sind, wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern.

Seminar „Betriebliches Eingliederungsmanagement organisieren“
www.vbg.de/seminare
Suchwort: BEMOA/BEMXA

Wie richte ich ein Büro gesundheitsbewusst ein?

Unternehmerinnen und Unternehmer können einen Termin mit einem Präventionsmitarbeiter der VBG vereinbaren. Dieser berät zu allen Fragen der Arbeitsplatzergonomie, Sicherheit und Barrierefreiheit – auch vor Ort. Wenn es um die konkrete Planung der Einrichtung geht, kann der Arbeitgeber auch das Officeteam der VBG zurate ziehen. Dieses prüft die geplanten Raumkonzepte im Hinblick auf geltende Vorschriften, Regeln und Normen. Es gibt Empfehlungen zur Gestaltung von Beleuchtung, Farbgestaltung, Sonnenschutz, Akustik und Raumklima oder erstellt eigene Planungsvorschläge.

DGUV Information „Büroraumplanung“:
www.vbg.de/bueroraumplanung

Der Krankenstand in meinem Unternehmen ist zu hoch. Was kann ich dagegen tun?

Auf Wunsch schaut sich ein Präventionsmitarbeiter, Arbeitsmediziner oder Arbeitspsychologe der VBG das Unternehmen an und berät. Der Arbeitgeber erstellt eine Gefährdungsbeurteilung zu Risiken sowie zu körperlichen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, entwickelt geeignete Präventionsmaßnahmen, setzt diese um und kontrolliert ihre Wirksamkeit. Zur Weiterentwicklung ihres Know-hows können Führungskräfte des Unternehmens Qualifizierungsangebote der VBG nutzen.

Seminar „Führungsaufgabe Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“:
www.vbg.de/seminare
Suchwort: SGFXA

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Meine Mitarbeiter sollen gesund bleiben. Wie kann ich das erreichen?

Die VBG-Prävention kann Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz empfehlen. Deren Grundlage ist stets die aktuelle Gefährdungsbeurteilung. Dabei ermittelt der Arbeitgeber Risiken sowie körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz, trifft geeignete Vorkehrungen und kontrolliert ihre Wirksamkeit. Um Führungskräfte für den Gesundheitsschutz zu sensibilisieren, bietet sich die Teilnahme am VBG-Seminar „Führungsaufgabe: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ an. Zudem fördert die VBG die Weiterbildung eines Beschäftigten zum Präventionsberater.

Präventionsberatung studieren:
www.vbg.de/studium-praeventionsberatung

Wie kann ich den Burn-out bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter erkennen und helfen?

Da es sich beim Burn-out um einen Prozess handelt, der schleichend verläuft, ist es sinnvoll, auf erste Symptome dieses Prozesses zu achten. Arbeitspsychologen der VBG können erläutern, auf welche Anzeichen zu achten ist. Mögliche Indikatoren sind zum Beispiel der soziale Rückzug von früher gut integrierten Mitarbeitern und veränderte emotionale Reaktionsmuster oder scheinbare Teilnahmslosigkeit. Auch nachlassendes Engagement oder eine sinkende Effektivität können Anzeichen eines Burn-outs sein. Im Kern besteht die Aufgabe von Kollegen und Vorgesetzten darin, sensibel zu bleiben und derartige Veränderungen nicht dauerhaft zu ignorieren, sondern das Gespräch zu suchen und zuzuhören. Führungskräfte und Beschäftigte können einen ­Burn-out-Selbsttest durchführen unter: www.cconsult.info/selbsttest/burnout-test

Seminar „Gesundheitskompetenzen fördern: Burnoutprävention“:
www.vbg.de/seminare
Suchwort: GKBOA

An welche Vorschriften zur Sicherheit und Gesundheit muss ich mich als Unternehmer halten?

Die VBG-Prävention ist Ansprechpartner bei allen Fragen der Umsetzung der DGUV Vorschrift 1 und DGUV Vorschrift 2. Darin sind die maßgeblichen Pflichten konkretisiert. Insbesondere muss der Arbeitgeber die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung gewährleisten sowie die Gefährdungsbeurteilung durchführen. Der Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Organisations-Dienst der VBG (ArSiD) kann dem Unternehmen einen Betriebsarzt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit vermitteln. Kleinunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten können das KPZ-Portal und die Beratungshotline der Kompetenzzentrenbetreuung nutzen.

Seminar „Führungsaufgabe: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“:
www.vbg.de/seminare
Suchwort: SGF A/SGFXA

Der Lärm in meinem Betrieb ist unerträglich. Was kann ich dagegen tun?

Auf Wunsch besucht die VBG-Prävention das Unternehmen. Als Grundlage für die Auswahl von geeigneten Maßnahmen kann sie eine Lärmmessung durchführen. Die beste geräuschdämpfende Wirkung lässt sich in vielen Büros durch eine akustisch wirksame Deckenverkleidung erzielen. Auch Lamellenvorhänge, Wandbehänge und Teppichböden können Geräusche absorbieren. In Büros, in denen viele Beschäftigte gleichzeitig kommunizieren, sind Trennwände von mindestens 1,80 Metern Höhe hilfreich, um den direkten Schall von umliegenden Arbeitsplätzen abzuhalten.

Seminar „Der akustisch optimierte Büroarbeitsplatz: Raumakustik bewerten und verbessern“:
www.vbg.de/seminare
Suchwort: AKUST
Broschüre „Akustik im Büro“: www.vbg.de/akustik

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